17 | 11 | 2018

Tag 2, Zusammenfassung 18 Uhr

Johannes Sellin - Foto: Hartung

Der HC Erlangen und der SC DHfK Leipzig haben den ersten Sieg beim diesjährigen Sparkassen-Handballcup eingefahren. Für die bislang noch sieglosen Mannschaften ThSV Eisenach und VfL Gummersbach geht es damit am morgigen Sonntagmorgen ab 10 Uhr (Rotenburg an der Fulda) nur noch den siebten Platz.

 

HC Erlangen – VfL Gummersbach 33:24 (17:15)

Der HC Erlangen hat sich von der Niederlage gegen die MT Melsungen gut erholt gezeigt und am zweiten Tag den VfL Gummersbach mit 33:24 (17:15) klar in die Schranken gewiesen. Erfolgreichster Torschütze war einmal mehr Christoph Steinert mit sechs Toren, bei den Oberbergern konnte Pouya Norouzi sieben Tore erzielen.

Erlangen zeigte von Beginn an den Willen den Eindruck der gestrigen Auftaktniederlage zu revidieren. Mit einem gut aufgelegten Nikolas Katsigiannis zwischen den Pfosten, einer ordentlichen 6:0-Abwehrformation und einem schnellen Umschaltspiel konnte man die Partie gegen Gummersbach früh kontrollieren. Die Oberberger verteilten die Einsatzzeiten gleichzeitig über das gesamte Team, Denis Bahtijarevic ließ auch die jungen Spieler ihre Erfahrungen sammeln, so dass die Franken bereits in Halbzeit eins zwischenzeitlich auf fünf Tore (14:9) enteilt waren.

Bis zum Seitenwechsel hatte sich der VfL noch einmal herangekämpft und auf zwei Tore (17:15) verkürzt. Nun aber mit dem eingewechselten Gorazd Skof zwischen den Pfosten knüpfte der HCE an seine gute Leistung aus dem ersten Durchgang an und spielte diesmal mit voller Konsequenz durch. Die Folge war ein schnelles 20:15 und in der Folgezeit ein weiteres Anwachsen des Vorsprungs bis letztlich auf neun Tore Differenz.

Erlangen: Skof, Katsigiannis
Theilinger, Sellin, Överby 3, Lux 1, Haaß 2, Kellner 2, Büdel 2, Bissel 3, Mappes 4, Murawski, Schäffer 3, Link 3, von Gruchalla 2, Steinert 6, Thümmler 2

Gummersbach: Lichtlein, Puhle
Schröter 1, Martinovic 3, Vukovic, Baumgärtner 1, Sommer, Köpp 4, Villgrattner 2, Zhukov 3, Becker, Preuss 3, Norouzi 7, Busch, Kiesler

SC DHfK Leipzig – ThSV Eisenach 35:22 (17:11)

Der SC DHfK Leipzig hat die gestrige knappe Niederlage gegen den TBV Lemgo gut verkraftet und den ThSV Eisenach klar mit 35:22 in die Schranken gewiesen. Neuzugang Raul Santos glänzte am Ende mit zehn Treffern, Aivis Jurdzs netzte gegen seinen Ex-Verein achtmal ein. Bei den Hausherren konnten Adrian Wöhler und Alexander Saul je sechs Tore erzielen.

Die Leipziger, gut erholt von der unerwarteten Vortagsniederlage gegen den TBV Lemgo, begannen frisch und konzentriert - Aivis Jurdzs traf zum 4:1 (5.). Die Eisenacher in der Startformation des Vortages zeigten sich davon unbeeindruckt, suchten und fanden den Torerfolg über den Kreis. Die Leipziger nutzten jede Balleroberung zum präzise abgeschlossenen Tempogegenstoß (8:3, Lukas Binder, 10.). Viel Beifall für Eisenachs Probespieler Milan Cucuz, der im Siebenmeterduell Leipzigs Shootingstar Raul Santos das Leder abkaufte (11.). Die Sachsen behielten die Oberhand, Max Janke erhöhte auf 10:5 (13.). Die 6:0-Abwehr der Leipziger war schwer zu knacken. Beim Stand von 11:5 griff ThSV-Coach Hasanefendic zur grünen Karte (15.) und wechselte kräftig durch, brachte alle drei Probespieler. Resignieren gab es für die Hausherren auch nach dem 14:8 (19.) nicht. Alen Milosevic (SC DHfK Leipzig) kassierte nach einer verbalen Unsportlichkeit gegenüber den Unparteiischen eine Zeitstrafe. Jonas Richardt schloss einen Tempogegenstoß mit dem neunten Treffer der Eisenacher ab 14:9 (22.). Pech für Eisenachs Adrian Wöhler, sein Ball nach einem Tempogegenstoß landete am Holz (26.). Auch Leipzigs Trainer Michael Biegler wechselte munter durch. Seine zweite Garde zeigte sich, von Nationalspieler Pieczkowski dirigiert, tatendurstig, erhöhte auf 17:10 (28.).

Mit Treffern aus dem Fernwurfbereich (Aivis Jurdzs) erhöhten die Sachsen nach Wiederbeginn beim 17:11 schnell auf 21:12 (36.). Die vom Vortag geschlauchten Eisenacher, personell durch Verletzungen gehandicapt, scheiterten nun mehrfach am eingewechselten DHfK-Schlussmann Jens Vortmann. Die Sachsen wucherten mit ihren in Quantität und Qualität gutem Kader. Spielzüge auf Linksaußen Raul Santos hieß das Rezept der Leipziger (24:13, 40.). Eisenachs Neuzugang Martin Potisk versuchte im Angriffsspiel seines Teams mehr Torgefährlichkeit zu verleihen, deutete dabei seine individuellen Qualitäten an, konnte mehrfach nur auf Kosten von Strafwürfen gestoppt werden. Beim SC DHfK Leipzig war die Raul-Santos-Show angesagt. Negativer Höhepunkt das rüde Foul von Alen Milosevic an Mladen Jovanovic, die dem Kreisläufer der Sachsen die rote Karte einbrachte (45.). Völlig fehl am Platze die Proteste von DHfK-Coach Michael Biegler. Am klaren Spielausgang änderte das freilich nichts. Die Eisenacher mühten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, erfreuten ihre Fans mit der ein oder anderen gelungenen Aktion (Potisk und Jovanovic), kamen aber angesichts deutlich nachlassender Kräfte um eine zweistellige Niederlage nicht herum. Die Unparteiischen Ramesh Thiyagarajah und Suresh Thiyagarajah hatten die schwerzuleitende Partie sicher im Griff.

Leipzig: Vortmann, Putera
Semper 5, Wiesmach, Jurdzs 8, Binder 2, Janke 1, Pieczkowski, Roscheck 1, Weber 2, Baumgärtel 2, Gebala 3, Milosevic, Löser 1, Hellmann, Santos 10

Eisenach: Cucuz, Gorobtschuk, Kremmer
Iffert 1, Bogatzki 1, Wöhler 6, Potisk 2, Luther, Miljak, Schliedermann 3, Richardt 2, Jovanovic, Streckhardt, Saul 6, Maric 1, Cingel

Testimonial 2018

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